Konfliktmoderation – Streitdynamik konstruktiv nutzen

Im Kern sind Konflikte so etwas wie Spiegel, die uns etwas über die Beteiligten, ihre gemeinsame Geschichte und die aktuelle Situation erzählen. Konflikte sind daher Situationen aus denen wir viel über uns und andere lernen können. Sie sind normale Begleiterscheinungen von Veränderungsprozessen.

In meiner Rolle als Konfliktmoderatorin begreife ich mich als Dolmetscherin, die einen Rahmen schafft, in dem alle Beteiligten gehört, respektiert und wahrgenommen werden. Dabei nehme ich eine neutrale und allparteiliche Haltung ein und leite den Prozess.

Mit dem gezielten Einsatz meiner Methoden schaffe ich eine Verhandlungsbasis, die konstruktiven Austausch ermöglicht und neue Sichtweisen entstehen lässt. Die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen aller Beteiligten, die hinter verhärteten Positionen stehen, werden auf diese Weise erkennbar und fließen in die mögliche Lösungsfindung ein.

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Die Methode

Systemische Konfliktmoderation betrachtet Konflikte in ihrem Entstehungs- und Austragungskontext. Der Moderationsprozess setzt auf das konstruktive Potential und die positive Dynamik, die aus gegensätzlichen Interessen und Ansichten wachsen kann. Das Erkunden der eigentlichen Hintergründe bringt die wesentlichen Streitpunkte klärend zur Sprache und schafft Raum, der es allen Beteiligten ermöglicht, schrittweise und respektvoll mögliche Lösungen zu finden.